Häufig gestellte Fragen

Hier haben wir für Sie die häufigsten Fragen unserer Kunden zusammen gestellt. Sollte Ihre Frage nicht beantwortet werden, stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung.

Solarenergie bzw. Sonnenenergie ist die Energie, die als Wärme oder Elektrizität aus Sonneneinstrahlung genutzt wird.
Photovoltaik-Module (auch PV-Module oder Solarpanels genannt) wandeln die Sonneneinstrahlung in elektrischen Strom um -> Solarstrom. Das physikalische Phänomen bezeichnet man als photovoltaischen Effekt (=Photovoltaik).
Thermische Sonnenkollektoren absorbieren die Sonneneinstrahlung und übertragen die Wärme an einen Wasserkreislauf. Diese Solarwärme kann zum Erzeugen von Warmwasser, zum Heizen, aber auch für Prozesswärme und Kühlung genutzt werden (= Solarthermie).
Eine Photovoltaik-Anlage wandelt Sonnenenergie in elektrische Energie um. Einzelne, zu Modulen verschaltete Solarzellen erzeugen dabei einen Gleichstrom, der über einen Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt wird und entweder über einen Einspeisezähler in das öffentliche Stromnetz geleitet oder selbst genutzt wird.
Egal, ob Photovoltaik oder Solarthermie, beinahe jedes Gebäude ist für die Nutzung einer Solaranlage geeignet. Auch für Ihr Haus findet sich unter den vielen verschiedenen Möglichkeiten die richtige Variante. Besonders interessant ist die Möglichkeit, entsprechende Förderprogramme in die Finanzierung der Anlage einzubeziehen.

Es gibt die Möglichkeit, Solaranlagen direkt in ein vorhandenes Gebäude zu integrieren oder unabhängig vom Gebäude zu errichten.

Folgende Varianten sind möglich:

Aufdachmontage: Montage der Kollektoren auf Montagegestellen oberhalb der vorhandenen Dacheindeckung,
Indachmontage: Montage der Kollektoren an Stelle der Dacheindeckung,
Flachdachmontage: Montage der Kollektoren auf Flachdachmontagegestellen,
Aufständerung im Freigelände,
Fassadenintegration,
festes oder nachgeführtes System auf einem Mast
Der Einbau einer Solaranlage bedarf in Deutschland in der Regel keiner Baugenehmigung.

Ausnahmen gibt es bei denkmalgeschützten Gebäuden. Hier ist eine spezielle Genehmigung des Denkmalschutzbeauftragten notwendig. Ein rechtlicher Anspruch auf eine solche Genehmigung besteht aber nicht.

Einige Fördermittelgeber verlangen eine städtebauliche Stellungnahme. Diese ist zum Beispiel, je nach Kommune unterschiedlich, in den Stadtplanungsämtern erhältlich.

Es besteht allerdings oft eine Informationspflicht gegenüber der Baubehörde. Jedes Bundesland regelt dies anders.
Die meisten Hersteller geben 20-25 Jahre Garantie auf die Leistungsfähigkeit der PV-Module. Dies kann je nach Hersteller variieren. Man geht davon aus, dass eine regelmäßig gewartete Anlage weitaus länger, zum Teil bis zu 35 Jahre alt werden kann.
Volleinspeisung:
100 % des Solarstroms wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Diese Variante ist von Vorteil, wenn Sie den Solarstrom teurer verkaufen können, als Sie Strom aus dem Stromnetz einkaufen (geförderter Ökostrompreis).

Überschusseinspeisung:
Der Solarstrom wird in Ihr „Haus-Stromnetz“ eingespeist und vorrangig verbraucht.

Darüber hinaus gibt es auch Speichersysteme, die tagsüber geladen werden und bei Nacht die gespeicherte Energie wieder abgeben.
KWp ist die Abkürzung für Kilowatt peak (Spitzenleistung) und beschreibt die Nennleistung der Module einer Photovoltaik-Anlage unter optimalen Testbedingungen. In der Regel benötigt man 8 m² Modulfläche zur Erzeugung von 1 kWp Strom
Die Höhe des erzeugten Solarstroms hängt vom Standort, der Dachneigung und der verwendeten Solarmodule ab. Eine Photovoltaik-Anlage in Deutschland erzeugt im Schnitt je Kilowatt Peak rund 1000 Kilowattstunden Strom, wobei der Stromertrag in Süddeutschland häufig etwas höher ist als in Norddeutschland.
In Verbindung mit einer PV-Anlage ist das Speichern von überschüssigem Strom sinnvoll. Von März bis November wird in der Regel tagsüber von der PV-Anlage meist wesentlich mehr Strom erzeugt, als die Verbraucher im Haus benötigen. Dieser Überschuss wird zu einer geringen Einspeisevergütung an den Grundversorger verkauft. Gleichzeitig muss jede Kilowattstunde, die in der Nacht verbraucht wird, teurer eingekauft werden.Daher bietet es sich an, den selbstproduzierten billigen PV-Strom zu speichern, um diesen dann auch in der Nacht selbst nutzen zu können.
Mit Stromspeichern meinen wir das Speichern elektrischen Stroms mithilfe eines Akkus. In unserem Fall geht es um den Strom aus einer Photovoltaik-Anlage.